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Germering:Elf Termine für den Februar

Organisatoren der Stadthalle hoffen auf Ende des Lockdowns

Von Christian Hufnagel, Germering

Die Programmgestalter der Stadthalle Germering sind optimistisch: "Wir gehen aktuell davon aus, dass diese stattfinden können", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltungen für den Februar, also dem vermeintlichen Ende des Corona-Lockdowns, der bis zum 31. Januar dauern soll. Also können sich Kulturinteressierte vorsichtig auf elf Auftrittstermine freuen, wobei einige Künstler an einem Tag zweimal auftreten werden. Abends ist der Beginn immer 19.30, nachmittags 15 oder 16 Uhr. Das Spektrum reicht von Kabarett über Volksmusik bis hin zu Jazz. Dafür hat der Vorverkauf begonnen. Allerdings sollte jeder aufgrund der Corona-Lage ständig die Homepage www.stadthalle-germering im Blick haben und sich vergewissern, was am Ende doch abgesagt oder verschoben werden muss. Dort werde jede Änderung des Programms bekannt gegeben, so die Pressemitteilung der Kulturbühne.

Sollte es also zu einer Fortführung der Saison kommen, würde der Kabarettist Martin Frank am Donnerstag, 4. Februar, den Anfang machen. Sein Programm "Einer für alle - Alle für keinen" verspricht Freches, Hintersinniges, Absurdes. Tags darauf ein Kontrastprogramm: BR-Moderator Stefan Semoff präsentiert einen Abend mit "echter" Volksmusik aus der Region, der kurzweilig, stimmungsvoll und abwechslungsreich sein will. Dem Kalender entsprechend lautet der Titel "Is da Frühling nimma weit". Am Samstag dann folgt ein Georg-Kreisler-Liederabend: "Alles nicht wahr" werden der Puppenspieler und Kunstpfeifer Nikolaus Habjan und die "Musicbanda Franui" zweimal in Szene setzen. Die Jazzreihe beginnt am Donnerstag, 11. Februar. Das Yves Theiler Trio aus der Schweiz ist bekannt für ein verblüffendes Zusammenspiel, vor allem wenn die Drei über ungerade Rhythmen improvisieren. Tags darauf ist der Kabarettist Wolfgang Krebs mit seinem Programm "Vergelt's Gott" zweimal zu Gast. Das Faschingskonzert des Kammerorchesters der Münchner Philharmoniker ist am Samstag, 14. Februar, ebenfalls zweimal zu hören. Bei einem Abendauftritt bleibt es hingegen am Donnerstag, 18. Februar, wenn der Kabarettist Michael Hatzius über "Echsoterik" schwadroniert. Je zwei Vorstellungen haben am Freitag die Kabarettistin Simone Solga und am Sonntag Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten. Den Februar beschließen Kabarettist Stefan Waghubinger am Donnerstag, 25. Februar, und am Samstag, 27. Februar, dann Volker Heißmann und Martin Rassau mit ihrem unverwüstlichen "Franken lacht".

© SZ vom 09.01.2021
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