Eiskunstlauf in GermeringCoole Kufen

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Vor allem Mädchen drängen in den Eiskunstlauf. Hier Romy Wilde beim Pokal-Wettkampf im Germeringer Polariom.
Vor allem Mädchen drängen in den Eiskunstlauf. Hier Romy Wilde beim Pokal-Wettkampf im Germeringer Polariom. Niels P. Jørgensen

Eiskunstlauf ist längst kein Nischensport mehr. Bei den Wanderers Germering gibt es einen Ansturm auf die Schnupperkurse. Vor allem Mädchen wollen aufs Eis. Wie der Verein den Zulauf bewältigt und die Kinder motiviert.

Von Karl-Wilhelm Götte, Germering

Miron Borger ist ein aufgeweckter Junge. Das muss der Elfjährige auch sein, bewegt er sich als Eiskunstläufer doch in einem von Mädchen dominierten Umfeld. Doch Miron gefällt es: „Das ist super lustig mit den Mädchen.“ Seit vier Jahren steht er auf dem Eis und gehört, wenn man so will, zu den Auserwählten, die in der Germeringer Eishalle laufen dürfen. Die Plätze sind sehr rar und begehrt, wie Katharina Wettengel, die Abteilungsleiterin Eiskunstlaufen bei den Wanderers Germering, berichtet. „Wir fangen jedes Jahr im September wieder mit einem Schnupperkurs an“, erzählt sie. Zuletzt hätten sich 120 Kinder angemeldet, 60 wurden zum mehrmaligen Schnuppern eingeladen und nur zwölf wurden in die Trainingsstunden übernommen.

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