Nutzung der ErdwärmeWasserdampf über der Geothermieanlage

Noch steht der Bohrturm (links) auf dem GfA-Gelände an der Bundesstraße 471. Er wird auch noch für die zweite Bohrung benötigt. In großen offenen Speicherbehältern (rechts) sollen sich Schwebstoffe absetzen, bevor das Wasser in die Kläranlage (hinten) eingeleitet wird.
Noch steht der Bohrturm (links) auf dem GfA-Gelände an der Bundesstraße 471. Er wird auch noch für die zweite Bohrung benötigt. In großen offenen Speicherbehältern (rechts) sollen sich Schwebstoffe absetzen, bevor das Wasser in die Kläranlage (hinten) eingeleitet wird. Amperland Thermalwärme GmbH/GfA

Nachdem in Geiselbullach die erste der beiden Bohrungen erfolgt ist, startet der Probelauf.

Von Stefan Salger, Olching

Nachdem die erste der beiden Geothermiebohrungen am Kraftwerk Geiselbullach ihre Endteufe erreicht hat, wird die Amperland Thermalwärme GmbH mit dem Testlauf beginnen. Dabei wird überprüft, ob die Bohrung genügend heißes Wasser liefert. Ferner werden Wasserproben entnommen, um die Eignung für das bestehende Fernwärmesystem beurteilen zu können.

Die grundsätzliche Wasserqualität des Malm-Grundwasserleiters nördlich von München sei sehr hoch, heißt es in einer Mitteilung des Gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft (GfA) der Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau. Es wurden große offene Speicher neben dem Bohrplatz errichtet, von denen aus das Thermalwasser in die Kläranlage des Amperverbands geleitet wird.

Bedingt durch das mindestens 70 Grad heiße Thermalwasser kann Wasserdampf entstehen. Dieser sei mit dem Dampf in Thermalbädern vergleichbar, heißt es. „Er enthält keinerlei gesundheitsgefährdende Stoffe und hat keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt.“

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