Im Zuge der geothermischen Erkundungen im Großraum München wollen die Stadtwerke München (SWM) vom 4. bis 28. September das Gröbenzeller Gemeindegebiet nach geeigneten Standorten für die Förderung heißen Wassers durchsuchen. Dabei kommt einer Mitteilung aus dem Rathaus in Gröbenzell zufolge die 3D-Seismik zum Einsatz.
Mithilfe spezieller Vibro-Fahrzeuge werden kontrollierte Schwingungen in den Untergrund geschickt. Die reflektierten Signale werden über Geophone aufgezeichnet und anschließend ausgewertet. Ziel der Untersuchungen ist es, geologische Strukturen in mehreren Kilometern Tiefe zu erfassen und Erkenntnisse über das geothermische Potenzial zu gewinnen. Etwa zwei Wochen vor Beginn der Messungen erfolgt – voraussichtlich von Mitte August an – der Aufbau der Geophone im Gemeindegebiet. Die Gemeinde weist darauf hin, dass es sich derzeit noch um einen vorläufigen Zeitplan handelt. Sensible Bereiche der Infrastruktur sollen berücksichtigt werden.
Die SWM kündigen für den nordwestlichen Teil des Messgebiets Informationsveranstaltungen an: voraussichtlich an den Montagen, 13. und 20. Juli, in Dachau und Germering. Hierzu sind ausdrücklich auch Bürgerinnen und Bürger aus Gröbenzell eingeladen. Details sollen noch bekanntgegeben werden.
Fragen zu Untersuchungen, möglichen Auswirkungen oder zum Projektablauf können per E-Mail gestellt werden an kontakt@giga-m.de. Details über Giga M, die „großräumige integrierte Gesamt-Analyse des tiefengeothermischen Potenzials und seiner synergetischen Nutzung im Großraum München“ gibt es unter www.giga-m.de.

