Fußball SCF erhält Zuschuss zu Kunstrasenplatz

Nachwuchscamp: Edmilson trainiert junge Fußballer in Bruck. Reproduktion: SZ

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Landessportverband beteiligt sich an Finanzierung des neuen Spielfelds im Sportzentrum an der Klosterstraße

Von Andreas Ostermeier, Fürstenfeldbruck

Der SC Fürstenfeldbruck (SCF) kann einen Teil der Vereinbarung mit der Stadt über das Sportzentrum an der Klosterstraße erfüllen. Am Donnerstag teilte SCF-Präsident Jakob Ettner mit, dass der Bayerische Landessportverband seinen Zuschuss zur Finanzierung des Kunstrasenplatzes leisten wird. Der SCF wird die Zuschusssumme an die Stadt weitergeben. Dieser schuldet er noch Geld, weil die Stadt in Vorleistung gegangen ist, damit der Kunstrasenplatz finanziert werden konnte. Anfang Dezember haben sich Fußballverein und Stadt auf eine Vereinbarung über die Bewirtschaftung und den Unterhalt des Sportzentrums an der Klosterstraße geeinigt. Sie soll bis zum Jahresende 2024 gelten. Diese Vereinbarung war die Voraussetzung dafür, dass der Landessportverband einen Zuschuss für den Kustrasenplatz auszahlt.

Auch um junge Fußballer für den Brucker Verein zu interessieren, hatte Ettner am Donnerstag eine Neuigkeit. Im April findet ein Fußball-Camp mit dem brasilianischen Weltmeister Edmilson statt. Von 23. bis 27. April können Buben und Mädchen im Alter von sechs bis 16 Jahren von den Tricks des ehemaligen Spielers des FC Barcelona profitieren. Für das Edmilson-Camp kann man sich von sofort an anmelden. Am Samstag, 9. Februar, gibt es eine Präsentation des Camps. Edmilson wird dann ins Rathaus kommen.

Zu Ettners Gunsten ist auch das Verfahren vor dem Amtsgericht ausgegangen. Dort hatten SCF-Mitglieder versucht, die Vereinsspitze zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu zwingen, auf der auch Neuwahlen des Präsidiums stattfinden sollten. Dieser Antrag sei jedoch gescheitert, sagte Ettner. Die Neuwahl der Vereinsspitze hätte bereits im vergangenen Jahr geschehen sollen. Doch Ettner sagte diese Neuwahl mit dem Verweis auf eine unklar formulierte Vereinssatzung ab. Zudem waren Mitglieder ausgeschlossen worden. Das Vorgehen Ettners war auf Kritik gestoßen. Beim Registergericht am Amtsgericht München hatten Kritiker versucht, eine Versammlung mit Neuwahlen durchzusetzen. Einstweilen haben sie damit aber keinen Erfolg gehabt.