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Fürstenfeldbruck:Unterschriften für Mietenstopp

Landratskandidat Christoph Maier unterstützt neues Volksbegehren

Damit die Mieten nicht weiter steigen, dass die Menschen weniger unter dem Wohnungsdruck leiden, unterstützt der SPD-Landratskandidat Christoph Maier zusammen mit dem SPD-Bundestagskandidaten Michael Schrodi das Volksbegehren "Sechs Jahre Mietstopp". Am Freitag hat Maier in gernlinden und Maisach laut einer Mitteilung aus dem Berliner Büro von Schrodi mit der Unterschriftensammlung für das Begehren begonnen. Maier zählt unter den 162 sogenannten Notstandsgemeinden in Bayern allein zehn im Landkreis Fürstenfeldbruck auf: die Kreisstadt Fürstenfeldbruck selbst, Alling, Eichenau, Emmering, Germering, Gröbenzell, Maisach, Olching, Puchheim und Schöngeising. Die Initiative für das Volksbegehren geht von der SPD in Zusammenarbeit mit dem Mieterverein München, dem Deutschen Mieterbund und dem Deutschen Gewerkschaftsbund aus. Schrodi merkte in der Pressemitteilung an, dass beim Mieterschutz eine Zweiklassengesellschaft erzeugt werde. "Die einen werden geschützt, die anderen sind unverhältnismäßigen Mieterhöhungen weiter ausgesetzt." Der Mietenstopp bezieht sich aber nicht auf Neubauten, sondern würde Wiedervermietungen betreffen. Dabei solle maximal die ortsübliche Vergleichsmiete verlangt werden dürfen. Das Gleiche solle für Mieterhöhungen nach Modernisierungen gelteb. Schrodi sieht darin einen Weg, "um bezahlbaren Wohnraum und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken".

© SZ vom 04.11.2019 / ecs
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