Kommunen in Not„Man hat nie aufgehört, Probleme mit Geld zuzuschütten“

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Fürstenfeldbrucks Landrat Thomas Karmasin (CSU) ist seit 30 Jahren im Amt und möchte es noch weitere sechs Jahre bleiben.
Fürstenfeldbrucks Landrat Thomas Karmasin (CSU) ist seit 30 Jahren im Amt und möchte es noch weitere sechs Jahre bleiben. Johannes Simon

Die Kommunen stecken in finanziellen Nöten. Was ihnen helfen könnte, wie man die Bürokratie in den Griff bekommt und warum auch die Menschen zur Regelungswut beitragen, darüber spricht Fürstenfeldbrucks Landrat Thomas Karmasin. Und wie findet er als CSU-Politiker eigentlich Kanzler Merz?

Interview von Heike A. Batzer, Fürstenfeldbruck

Thomas Karmasin (CSU) kommt pünktlich von einem Termin in sein Büro im Landratsamt. Wie immer bietet der passionierte Espressotrinker einen Espresso an. Im Laufe des Gesprächs wird der Landrat von Fürstenfeldbruck und Präsident des bayerischen Landkreistags erzählen, dass er kürzlich namentlich von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zitiert wurde. Karmasin scrollt auf seinem Handy und zeigt den Ausschnitt der Rede, in der Merz sich auf Karmasins Aussage beruft, wonach viele Kommunen vor der Pleite stünden. Karmasin lacht: „Keine Ahnung, wo der so was liest.“

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