Fürstenfeldbruck: Nahezu auf Augenhöhe sind in den kommenden sechs Jahren die Fraktionen von BBV und CSU. Die BBV, die den Oberbürgermeister stellt, gewinnt zwei auf nun 13 Sitze hinzu und bleibt stärkste Fraktion. Den Christsozialen gelingt es, elf Mandate zu erringen und damit den Aderlass vom Herbst auszugleichen. Damals hatte sich die Fürstenfeldbrucker Mitte unter dem langjährigen CSU-Fraktionsvorsitzenden Andreas Lohde abgespaltet. Diese bleibt zwar eine von zehn Gruppen oder Parteien in dem 40-köpfigen Gremium. Sie verliert aber zwei der bislang vier Sitze. Der negative Trend der SPD setzt sich fort, sie verliert erneut einen Sitz und ist lediglich mit zwei Politikern vertreten. Auch die Grünen müssen zwei der bislang sechs Sitze im Rathaus räumen.
Die Stadtratswahlen im Landkreis FürstenfeldbruckHäufelkönige in der Zwickmühle
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Wie die Stadträte im Landkreis Fürstenfeldbruck künftig aussehen, wer von den Wählern weit nach vorn befördert wird und wer seinen Platz in den politischen Gremien räumen muss.
Von Manfred Amann, Peter Bierl, Karl-Wilhelm Götte und Stefan Salger, Fürstenfeldbruck
