Fürstenfeldbruck:Schrodi für zwölf Euro als Mindestlohn

Etwa 14 000 Erwerbstätige werden im Landkreis Fürstenfeldbruck nach Berechnungen des SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Schrodi mehr Geld im Portemonnaie haben, sollte die neue Bundesregierung den Mindestlohn auf zwölf Euro erhöhen. Gerade für Frauen sei das nötig, "um Altersarmut entgegenzuwirken," so Schrodi. Seit 1. Januar liegt der Mindestlohn bei 9,82 Euro, am 1. Juli steigt er auf 10,45 Euro. Darüber hinaus sieht Schrodi in der Lohnerhöhung auch ein "Zeichen des Respekts und der Gerechtigkeit" für jene, die "unsere Gesellschaft in vielen Fällen am Laufen halten". Gerade in der Pandemie, wo viel zu wenig über Beschäftigte im Handel, über die Brief- und Paketboten oder all jene in der Produktion gesprochen worden sei, seien es bestimmte Berufsgruppen, die oft mit weniger als 2284 Euro brutto am Ende des Monats - als bundeseinheitliche Schwelle des unteren Entgeltbereichs - nach Hause gehen müssten. Ein höherer Mindestlohn würde zudem zu staatlichen Mehreinnahmen von etwa 20 Milliarden Euro im Jahr führen, so Schrodi.

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