Bundesverdienstkreuz:Retterin des Regenwaldes

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Bundesverdienstkreuz: Diller 1998 an der Absturzstelle ihres Flugzeugs für den Dokumentarfilm von Werner Herzog mit einer Notausstiegstür.

Diller 1998 an der Absturzstelle ihres Flugzeugs für den Dokumentarfilm von Werner Herzog mit einer Notausstiegstür.

(Foto: Privat/oh)

Juliane Diller war 17 Jahre alt, als sie als einzige einen Flugzeugabsturz in Peru überlebte. Elf Tage war sie allein im Urwald - und fand später den Sinn ihres Lebens in der Rettung genau dieses Ortes. Über ein außergewöhnliches Schicksal.

Von Ingrid Hügenell

Wenn Juliane Diller von Panguana erzählt, ihrer Forschungsstation im peruanischen Regenwald, leuchtet ihr Gesicht vor Freude auf. "Ich liebe die Atmosphäre, die Leute, die Geräusche, Gerüche, die Farben", sagt die Biologin. "Das ist wie nach Hause kommen." Schon als kleines Kind nahmen ihre Forschereltern Hans-Wilhelm und Maria Koepcke sie mit in den Urwald, wo sich die Fünfjährige "erstaunlich gut mit jeder Situation zurecht fand", wie die Mutter damals berichtete. Juliane Koepcke wurde 1954 in Lima geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann Erich Diller, einem Zoologen, in Puchheim im Landkreis Fürstenfeldbruck. Auch dort fühlt sie sich zuhause.

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