Pflegestützpunkt FürstenfeldbruckPositive Bilanz nach einem Jahr

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Im Fürstenfeldbrucker Landratsamt gibt es seit einem Jahr eine Beratungsstelle zum Thema Pflege, den sogenannten Pflegestützpunkt. Der wird gut angenommen, teilt der Bezirk Oberbayern nun mit. 
Im Fürstenfeldbrucker Landratsamt gibt es seit einem Jahr eine Beratungsstelle zum Thema Pflege, den sogenannten Pflegestützpunkt. Der wird gut angenommen, teilt der Bezirk Oberbayern nun mit.  Leonhard Simon

Im März 2025 hat die Sozialberatungsstelle ihre Arbeit aufgenommen, das Angebot wird offenbar auch gebraucht.

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Wer pflegebedürftig wird oder Angehörige hat, die Pflege benötigen, muss oft nicht nur mit medizinischen, sondern auch mit bürokratischen Problemen fertig werden. Damit sich zumindest letztere lösen lassen, gibt es die sogenannten Pflegestützpunkte – Beratungsstellen die von Kranken- und Pflegekassen, Freistaat und kommunalen Trägern finanziert werden. Im vergangenen Frühjahr wurde auch im Landratsamt Fürstenfeldbruck ein solches Angebot eingerichtet, nach knapp einem Jahr zeigt sich: Das war auch nötig.

Seit März 2025 berät Elena Nestler vom Bezirk Oberbayern regelmäßig im Pflegestützpunkt Fürstenfeldbruck zu Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen und über Hilfe zur Pflege. Zum ersten Geburtstag der Beratungsstelle zieht der Bezirk nun eine positive Bilanz. Die Nachfrage zeige, dass das Angebot gut angenommen werde: 423 Beratungen hätten seit Beginn stattgefunden, 95 davon persönlich. „Viele Bürgerinnen und Bürger schätzen die persönliche Beratung, die Möglichkeit zur Klärung individueller Fragen sowie die Unterstützung bei der Orientierung im Sozialleistungssystem“, schreibt die Pressestelle des Bezirks Oberbayern.

Elena Nestler ist die Beraterin des Bezirks Oberbayern im Pflegestützpunkt Fürstenfeldbruck.
Elena Nestler ist die Beraterin des Bezirks Oberbayern im Pflegestützpunkt Fürstenfeldbruck. Bezirk Oberbayern

Die Vor-Ort-Beratung richtet sich an Menschen mit Behinderungen, pflegebedürftige Personen sowie deren Angehörige. Themen sind unter anderem soziale Leistungen, Antragsverfahren und Zuständigkeiten des Bezirks Oberbayern. „Gerade bei sensiblen Themen wie Pflege oder Eingliederungshilfe ist der persönliche Kontakt entscheidend. Es ist uns ein großes Anliegen, die Menschen nicht allein zu lassen, sondern sie wohnortnah, verständlich und auf Augenhöhe zu beraten“, sagt der oberbayerische Bezirkstagspräsident Thomas Schwarzenberger. „Mit der wohnortnahen Vor-Ort-Beratung wurde ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen, das Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den oft komplexen sozialen Leistungen erleichtert“, heißt es weiter in der Pressemeldung.

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Jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr kann man sich im Pflegestützpunkt im ersten Stock des Landratsamtes, Münchener Straße 32, im Raum A151 ohne Termin persönlich informieren und beraten lassen. Individuelle Terminvereinbarungen sind nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 089/2198-21069 oder per E-Mail an beratung-ffb@bezirk-oberbayern.de möglich. Weitere Informationen sind auf der Website des Bezirks Oberbayern abrufbar. Unter https://www.bezirk-oberbayern.de/Service-und-Beratung/Pflegestützpunkte/Kartenansicht/ sind die Kontaktdaten aller Pflegestützpunkte in Oberbayern aufgelistet.

Überdies gibt es im Pflegestützpunkt auch die Beratungsstelle des Landkreises, diese ist telefonisch unter 08141/519-7070 oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt@lra-ffb.de zu erreichen. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, Montag und Dienstag von 13 bis 16 Uhr sowie Donnerstag von 13 bis 18 Uhr.

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