Die Gruppe „Olchinger Künstler“ nähert sich in einer Werkwoche einem ebenso wichtigen wie schwierigen Thema. Unter dem Titel „Depression – Antidepression – hell – dunkel“ geht es um eine „bildlich-räumliche Annäherung an eine der häufigsten und am meisten unterschätzten Erkrankungen, die jeden treffen kann, unabhängig von Alter, Herkunft oder Beruf“, wie es in der Ankündigung heißt. Die Werkwoche geht bis 9. August in der Kulturwerkstatt Fürstenfeld. Danach werden die dabei entstandenen Arbeiten vom 10. August bis 19. September in der Erlöserkirche in Fürstenfeldbruck zu sehen sein.
Zehn Mitglieder der Olchinger Künstler haben sich, auch aus Betroffenheit im eigenen Umfeld, mehr als ein Jahr mit Depressionen auseinandergesetzt. Die künstlerische Umsetzung passiert nun bei der Werkwoche. Bis Sonntag, 9. August, kann man den Kunstschaffenden von 10 bis 18 Uhr dabei über die Schulter schauen. Der Eintritt zur Werkwoche ist ebenso frei, wie der Besuch der anschließenden Ausstellung, die zu den üblichen Öffnungszeiten in der Erlöserkirche besichtigt werden kann.

