FürstenfeldbruckAm Waldfriedhof entstehen bezahlbare Wohnungen

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Spatenstich für ein neues Projekt der Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck: (von links)  Anna Viktoria Kozma von der Regierung von Oberbayern, Stadtbaurat Johannes Dachsel, Stadtkämmerer Marcus Eckert, OB Christian Götz, Christoph Maier, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, und Architekt Eik Kammerl
Spatenstich für ein neues Projekt der Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck: (von links)  Anna Viktoria Kozma von der Regierung von Oberbayern, Stadtbaurat Johannes Dachsel, Stadtkämmerer Marcus Eckert, OB Christian Götz, Christoph Maier, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, und Architekt Eik Kammerl Carmen Voxbrunner

Die Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck startet ihr zweites Projekt. In das Gebäude sollen auch Friedhofsverwaltung und Bestattungsdienst einziehen.

Von Peter Bierl, Fürstenfeldbruck

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Zwölf günstige Wohnungen und neue Verwaltungsräume lässt die Stadt Fürstenfeldbruck von der Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Fürstenfeldbruck im Westen am Waldfriedhof bauen. Das Projekt kostet mitsamt Grundstück etwa neun Millionen Euro und soll im Herbst 2026 fertig sein. Den symbolischen Spatenstich vollzogen Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) und Christoph Maier, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, am Dienstag.

Der Neubau entsteht auf einem städtischen Grundstück. Im Erdgeschoss sollen die städtische Friedhofsverwaltung und der Bestattungsdienst untergebracht werden, in den darüber liegenden Stockwerken entstehen insgesamt zwölf Wohnungen unterschiedlicher Größen. „Damit schaffen wir dringend benötigten Wohnraum und moderne Räume für wichtige städtische Dienstleistungen“, sagt der Oberbürgermeister.

Die geplanten Wohnungen bieten flexiblen Raum für verschiedene Zielgruppen, mit Flächen zwischen 55 und 85 Quadratmetern und einer Auswahl von zwei bis vier Zimmern für Familien, Alleinstehende, Alleinerziehende sowie junge und ältere Menschen. Alle Einheiten verfügen über bedachte Balkone und praktische Kellerersatzräume direkt am Balkon. Als Partner für den Bau stehe der Gesellschaft ein sehr erfahrenes Architekturbüro mit dem Schwerpunkt geförderter Wohnungsbau zur Seite, das Architekturbüro Kammerl & Kollegen, sagt Maier. Die Wohnungen werden von der Stadt vergeben.

Die Miete orientiert sich an den Vorgaben des kommunalen Wohnungsbauförderprogramms (KommWFP). Demnach sind die Sätze für Wohngeld maßgeblich und die lägen bei etwa 12,32 Euro pro Quadratmeter, erklärt Maier der SZ. Das ergebe für eine Drei-Zimmer-Wohnung mit etwa 78 Quadratmetern eine Kaltmiete von etwa 950 Euro. Während die Stadt das Grundstück zur Verfügung stellt und für die Verwaltungsräume im Erdgeschoss bezahlt, fließen aus dem Wohnungsbauförderprogramm rund 2,4 Millionen Euro. Außerdem müsse ein Darlehen von etwa drei Millionen Euro aufgenommen werden, erläutert Maier. Die reinen Baukosten beziffert er auf etwa 6,7 Millionen Euro.

Das Bauwerk bekommt einen Betonkern und Fassaden aus Holz, was als ökologische Holzhybridbauweise bezeichnet wird. Eine leistungsstarke Luft-Wasser-Wärmepumpe soll das Gebäude beheizen und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach Strom liefern, auch für eine hauseigene E-Ladeinfrastruktur. Das Dach wird als Garten gestaltet, als Erholungsfläche mit Spielplatz und Hochbeeten. „Ökologisch und bezahlbar, das geht zusammen“, betont Maier.

Der Vorplatz der angrenzenden Aussegnungshalle wird ebenfalls umgestaltet. Der alte Baumbestand bleibt erhalten, neben Parkplätzen für die Wohnungen werden Sitzbänke, ein Spielplatz und Fahrradstellplätze errichtet. Damit soll die Aufenthaltsqualität des Platzes verbessert und dieser geöffnet werden; bislang lag der Platz hinter einem verschlossenen Tor.

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