Das Kaltenberger Ritterturnier ist vorbei, die Recken haben nach einigen Rückzugsgefechten das Feldlager geräumt. Am Wochenende folgt – wenn auch eine Nummer kleiner – das nächste Spektakel: Beim „Mittelaltermarkt zu Fürstenfeldbruck“ auf der Wiese hinter dem Veranstaltungsforum wird es drei Tage lang wieder Handwerkskunst, Auftritte von Musikgruppen und Gauklern geben sowie Feuershows und halsbrecherische Vorführungen berittener Edelleute. Wie es ist, bei tropischen Temperaturen um das Herz der Prinzessin zu buhlen, weiß Hannes Trnka, 44, nur zu gut. Und er weiß, wie sich Niederlagen anfühlen: Im Juli konnte sich in Kaltenberg nach schweißtreibenden Scharmützeln wieder mal der Held mit der Königstochter vom Acker machen. Der Grafrather, im Zivilberuf Ingenieur in der Fahrzeugentwicklung, trägt’s mit Fassung. So war das immer schon, seit er 2019 den Schulterschluss mit den Schwarzen Rittern zu Kaltenberg suchte.
Mittelalterspektakel in Fürstenfeld„In der Sonne wird der Harnisch zum Kochtopf“
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Hannes Trnka (rechts) ist regelmäßig beim Kaltenberger Ritterturnier mit dabei.
Eva WörtzTropische Temperaturen ändern für den Schwarzen Ritter nichts am Dresscode. Wie sich der Klimawandel hinter einem Stahlblechpanzer anfühlt, erklärt Hannes Trnka aus Grafrath.
Interview von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck
