Erinnerungen an eine verrückte Zeit des Aufbruchs, des Ausprobierens und des Aufbegehrens gegen verschlafenen Provinzialismus weckt die Broschüre „KultURknall Fürstenfeld. Kunst und Kultur im Kloster Fürstenfeld Ende der 1980er Jahre bis heute“. Herausgegeben wurde sie vom Förderverein Kulturwerkstatt Haus 10 zum 25-jährigen Bestehen des Veranstaltungsforums. Das von dem Lichtkünstler und Graphiker Georg Trenz pfiffig aufgemachte, gut recherchierte Heft mit Texten vor allem von Ina Kuegler, die als SZ-Kulturredakteurin diese Entwicklung begleitete, dokumentiert und würdigt die Pionierleistung der damals aktiven jungen Wilden und progressiven Kulturschaffenden. Diese trauten sich, in den von der Stadt erworbenen Gebäuden der ehemaligen Klosterökonomie auf eigene Faust einen Kulturbetrieb zu initiieren.
KulturwerkstattDer kulturelle Urknall von Fürstenfeld
Lesezeit: 3 Min.

Eine neue Broschüre erinnert daran, wie progressive Künstler aus den Wirtschaftsgebäuden des Klosters Fürstenfeld ein einzigartiges Kulturzentrum schufen. Anlass ist die Eröffnung des Veranstaltungsforums vor 25 Jahren.
Von Gerhard Eisenkolb, Fürstenfeld
