Der Landrat von Fürstenfeldbruck gilt als gut gelaunter Mensch. Und als solcher war Thomas Karmasin auch am Abend der Kommunalwahl zu erleben. Dabei lief es diesmal deutlich schlechter für ihn als in den vergangenen Jahrzehnten. Obwohl der CSU-Politiker in allen Kommunen die meisten Stimmen aller sieben Bewerber erhielt, gab es für Karmasin zum ersten Mal seit 30 Jahren keine absolute Mehrheit im ersten Wahlgang. Die gelang ihm nur in sieben kleineren Kommunen. Sein Top-Ergebnis holte er - mit 64,8 Prozent der Stimmen – in Adelshofen, wo er seit einigen Jahren wohnt. „Die sehen mich mit dem Kinderwagen schieben und sagen, das ist ein netter Mann“, witzelte der Vater eines zweijährigen Buben.
Kommunalwahl im Landkreis FürstenfeldbruckDer Wähler will sich noch nicht festlegen
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In zwei Wochen stehen fünf Stichwahlen an. Für die SPD ist es die letzte Chance, noch einen Bürgermeister zu stellen. Die Chancen der CSU sind zwar besser, doch waren viele ihrer Kandidaten vor allem in den ländlichen Kommunen chancenlos.
Von Manfred Amann, Heike A. Batzer, Peter Bierl, Gerhard Eisenkolb, Karl-Wilhelm Götte und Stefan Salger, Fürstenfeldbruck
