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Fürstenfeldbruck:Glücklicher Ausgang einer Vermisstensuche

"Take the long way home", das dachte sich wohl eine 59 -jährige Olchingerin, als sie am vergangenen Samstag gegen zwölf Uhr mittags aus dem Fürstenfeldbrucker Klinikum entlassen wurde. Sie rief zwar laut Olchinger Polizei noch ihren Sohn an, der sie mit dem Auto abholen sollte, doch als dieser beim Krankenhaus ankam, war die Mutter weit und breit nicht zu finden. Die Frau hatte kein Geld und kein Mobiltelefon bei sich. Als sie auch gegen 17 Uhr noch immer nicht zu Hause war, macht sich der Sohn Sorgen und verständigte die Polizei. Eine Suche im Krankenhaus, an den Bahnhöfen und in den S-Bahnen und Bussen blieb erfolglos. Letztendlich kam die entlassene Patientin gesund gegen 19 Uhr zuhause an. Sie erklärte, dass sie lieber zu Fuß habe gehen wollen. Für den knapp zehn Kilometer langen Fußweg brauchte die Olchingerin satte sieben Stunden.

© SZ vom 22.06.2021 / sz
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