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Fürstenfeldbruck:Gedenken an Hiroshima

Anlässlich des 75. Hiroshima-Gedenktages am kommenden Donnerstag, 6. August, werden in Fürstenfeldbruck Mahnwachen veranstaltet, die auch die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags der Vereinten Nationen fordern. Damals - 1945 - starben mehr als 200 000 Menschen durch den Abwurf von US-amerikanischen Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki und deren Folgen. Bis zum Beendigung des INF-Abrüstungsvertrags zwischen Russland und den USA im vergangenen Jahr, war seit 1987 die Entwicklung und die Stationierung von atomaren Mittelstreckenwaffen verboten. Seitdem fürchte man nun um die erneute Aufrüstung mit nuklearen Waffen. Weltweit protestieren daher Menschen für das endgültige Verbot von Atomwaffen. In Deutschland wird die Bundesregierung unter anderem dazu aufgefordert, "Atomwaffen aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen ihres Einsatzes zu ächten". Unter dem Aufruf "Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot - Jetzt!" organisiert das Sozialforum Amper am Donnerstag Mahnwachen an folgenden Orten: 9.30 bis 10.30 Uhr, Schöngeisinger Straße; 11 bis 12 Uhr, vor dem Rathaus; 16 bis 17 Uhr, vor der Sparkasse am Hauptplatz.

© SZ vom 04.08.2020 / cyn

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