Geschichte im Landkreis FürstenfeldbruckGedenken an das Olympia-Attentat von 1972

Seit 1999 steht am Haupttor des Fürstenfeldbrucker Fliegerhorstes ein Mahnmal, das an das Attentat erinnert. Seither findet jedes Jahr dort eine Gedenkveranstaltung statt.
Seit 1999 steht am Haupttor des Fürstenfeldbrucker Fliegerhorstes ein Mahnmal, das an das Attentat erinnert. Seither findet jedes Jahr dort eine Gedenkveranstaltung statt. Johannes Simon

Am 5. September wird vor dem Haupttor des Fliegerhorstes der Opfer des Anschlags gedacht, eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich.

Unter erhöhten Sicherheitsbedingungen findet am Freitag, 5. September, in Fürstenfeldbruck eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Olympia-Attentates von 1972 statt. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und ist öffentlich, allerdings ist die Teilnahme nur mit Anmeldung möglich.

Seit der Errichtung der Gedenkstätte für die Opfer des Anschlags im Jahr 1999 wird in Fürstenfeldbruck jährlich den Opfern und deren Angehörigen sowie den Überlebenden des Attentates auf die israelische Olympiamannschaft von 1972 gedacht. Die Geiselnahme im Olympischen Dorf hatte damals am Fliegerhorst Fürstenfeldbruck ein blutiges Ende genommen: Neun Geiseln, ein Polizist und fünf Terroristen kamen bei der Schießerei ums Leben.

Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund, ist vor der Teilnahme eine Anmeldung beim Landratsamt Fürstenfeldbruck nötig, dafür muss auch eine datenschutzrechtliche Einwilligung unterschrieben werden. Die Daten, Name, Anschrift und Personalausweis- oder Reisepassnummer, müssen dem Landratsamt Fürstenfeldbruck bis spätestens 25. August vorliegen und per E-Mail an veranstal-tungen@lra-ffb.de geschickt werden. Die datenschutzrechtliche Einwilligung ist auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ffb.de abrufbar.

Zur Gedenkveranstaltung ist der gültige Personalausweis oder Reisepass mitzubringen, der bei der Anmeldung angegeben wurde. Das Landratsamt weist außerdem darauf hin, dass die Anfahrt zur Veranstaltung ausschließlich über die Maisacher Straße möglich ist.

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In seinem Film „Der elfte Tag“ lässt Emanuel Rotstein Überlebende des Anschlags von 1972 zu Wort kommen, der mit einem Massaker an israelischen Sportlern in Fürstenfeldbruck endete. Dass das Gedenken schwierig ist, kann er nachvollziehen.

Von Peter Bierl

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