bedeckt München

Fürstenfeldbruck:FDP fordert flexible MVV-Tickets

Seit Corona hat sich die Entwicklung hin zum Arbeiten im Homeoffice beschleunigt. Die Kreis-FDP fordert deshalb mehr Flexibilität bei Zeitkarten und Abos des Münchner Verkehrs- und Tarif-Verbunds (MVV). Auch in Zukunft werde weniger Pendeln den Arbeitsalltag prägen, sagen die Freien Demokraten, wenigstens sporadisch werde die persönliche Anwesenheit am Arbeitsplatz dennoch notwendig sein. Die Zeitkarten- und Abo-Angebote im MVV müssten deshalb an die flexible Nutzung angepasst werden, fordert der FDP-Kreisvorsitzende Martin Koch. Die bisherigen Zeitkartenangebote des MVV seien für eine derartige Situation aber nicht ausgelegt. Zwar seien flexible Startmöglichkeiten einer Zeitkarte möglich, diese ist dann jedoch an allen darauffolgenden Tagen des gewünschten Zeitraums gültig. Somit werde die Nutzung des MVV an nur ausgewählten Tagen mit den Zeitkarten teuer und unrentabel, erklärt Koch. Er schlägt deshalb zum Beispiel eine Monatskarte vor, bei der pro Monat eine bestimmte Anzahl an Nutzungstagen gekauft wird oder bei der einzelne Wochentage fest ausgewählt werden können.

© SZ vom 24.10.2020 / baz

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite