SZ-Serie „Kraftorte“: Edigna-Linde in PuchEin Baum mit religiöser Bedeutung

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Prägender Baum: die Edigna-Linde auf dem Friedhof im Fürstenfeldbrucker Stadtteil Puch; daneben die Kirche Sankt Sebastian.
Prägender Baum: die Edigna-Linde auf dem Friedhof im Fürstenfeldbrucker Stadtteil Puch; daneben die Kirche Sankt Sebastian.
Johannes Simon

Die mächtige Linde auf dem Friedhof des Fürstenfeldbrucker Stadtteils Puch lockt seit Jahrhunderten Gläubige an. Im hohlen Stamm soll einst die selige Edigna gelebt haben.

Von Manfred Amann, Fürstenfeldbruck

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Bäumen, insbesondere der Linde, wird seit Menschengedenken religiöse und mythologische Bedeutung sowie Symbolkraft beigemessen. Nicht nur in der Traumdeutung steht sie für Heilung und als Kraftort, um Energie zu tanken. Linden wurden zu besonderen Anlässen gepflanzt und fungieren als lebende Denkmäler: Goethe-Linde, Friedenslinde oder Hindenburg-Linde. Ein lebendes Denkmal ist auch die Edigna-Linde auf dem Pucher Friedhof, die angeblich schon seit über tausend Jahren jedes Jahr wieder eine prächtige Krone entfaltet.

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