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Fürstenfeldbruck:Coronavirus erreicht Altenheim

Bei einem Bewohner eines Seniorenheims im Landkreis ist eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden. Nach Mitteilung des Landratsamts wurde er positiv getestet. Drei Mitbewohner und zwei Beschäftige der Einrichtung gelten als Kontaktpersonen. Auch ein Bewohner einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen wurde positiv getestet. Kontaktpersonen gibt es sowohl unter Mitbewohnern als auch unter den Beschäftigten. Damit sind Personen aus Risikogruppen bedroht, die besonderen Schutz vor dem Virus benötigen. Außerdem ist eine Asylunterkunft in Eichenau von positiven Corona-Tests betroffen. Vier Personen seien bereits verlegt worden, teilte das Landratsamt Fürstenfeldbruck am Montag mit, zudem betreffen die positiven Tests 15 Kontaktpersonen sowie eine weitere Person, die per Familiennachzug nach Deutschland gekommen und privat untergebracht ist.

Im Vergleich zum Freitag meldete das Landratsamt am Montag 126 neu infizierte Personen. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie angesteckten Frauen, Männer und Kinder liegt nun bei 2043. Die Zahl der im Kreisklinikum behandelten Patienten, die Corona-Symptome zeigen, also an der vom Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 leiden, bleibt auf niedrigem Niveau. Das Klinikum meldete zwei Fälle (am Freitag wurde ein Fall gemeldet).

Um die Corona-Situation in der Kreisstadt geht es in der Stadtratssitzung an diesem Dienstag. Markus Droth, Vorsitzender der Fraktion der Freien Wähler, hat angekündigt, in der Bürgerfragestunde die Anliegen der Eltern zur Sprache bringen zu wollen. Unter anderem will Droth von der Stadtverwaltung wissen, mit welchem zeitlichen Vorlauf Schulen und Eltern über Wechselunterricht und Homeschooling informiert werden. Außerdem sollen Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) und die Stadtverwaltung darüber Auskunft geben, ob sie sich vorstellen können, dass für die Schulen im Stadtgebiet die Maßnahmen der Stufe zwei ausreichen, sie also auf die Teilung der Klassen verzichten könnten. Dies sei beispielsweise in München so, heißt es.

© SZ vom 27.10.2020 / ano

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