Fürstenfeldbruck:Bürgermeister rufen zu Solidarität in der Pandemie auf

Fürstenfeldbruck: Fürstenfeldbrucks Oberbürgermeister Erich Raff und seine Stellvertreter rufen zur Solidarität in Zeiten der Pandemie auf.

Fürstenfeldbrucks Oberbürgermeister Erich Raff und seine Stellvertreter rufen zur Solidarität in Zeiten der Pandemie auf.

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

In einer gemeinsamen Erklärung rufen Fürstenfeldbrucks Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) und seine beiden Stellvertreter Christian Stangl (Grüne) und Birgitta Klemenz (CSU) die Bürgerinnen und Bürger zur Solidarität in der Pandemie auf. Mit Blick auf die Züge von Kritikern der Corona-Auflagen durch Bruck wollen sie "der schweigenden Mehrheit" im Zuge einer Petition eine Stimme geben.

Unmut und Kritik an den Corona-Auflagen vorzubringen ist Raff, Stangl und Klemenz zufolge legitim und von den demokratischen Grundrechten gedeckt. Das Recht auf ihre persönliche Freiheit, auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit aber wendeten die Kritiker "gegen die von der Regierung verursachten Einschränkungen, die aber von einer deutlichen Mehrheit geteilt und mitvollzogen werden". Die drei Politiker kritisieren, dass Demonstrationen nicht ordnungsgemäß angemeldet, Ansprechpartner nicht benannt, Masken nicht getragen sowie Abstände nicht eingehalten werden - während die große Mehrheit dem Rat der Wissenschaftler folge und sich auch im Sinne der Gesellschaft impfen lasse. Die Frage sei, "inwieweit der Staat - bei einer Pandemie mit erheblichen gesundheitlichen Folgen - die Freiheit des Einzelnen aus Fürsorge für die Gesamtbevölkerung einschränken darf."

Die Mehrheit jedenfalls sehe es als die Pflicht der Regierung an, vermeidbare Infektions- und Todeszahlen zu verhindern. Der Schutz des Lebens könne aktuell "nur durch eine möglichst große Solidarität und Kooperation der Bürgerinnen und Bürger erreicht werden". Raff, Stangl und Klemenz warnen vor pauschalen Denunzierungen und rufen die Corona-Kritiker zum Umdenken und zu Solidarität auf. Der genaue Wortlaut ist unter www.bit.ly/stadtffb_petition einsehbar.

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