Fürstenfeldbruck:Baukosten im Mittelpunkt

Von den aktuell steigenden Baukosten sind auch die Kommunen betroffen, wenn sie neue Schulen oder Rathäuser bauen oder ihre Liegenschaften sanieren müssen. Aber auch davon, dass öffentliche Bauprojekte nicht selten teurer werden als geplant. Rechtzeitig über etwaige Kostensteigerungen in Kenntnis gesetzt werden möchten künftig die Fürstenfeldbrucker Kreisräte. CSU und Grüne schlagen deshalb eine Arbeitsgruppe vor, die die Baugroßprojekte in Zukunft begleiten soll, die SPD-Fraktion möchte lieber gleich einen ständigen Ausschuss dafür einrichten.

CSU und Grüne setzen sich mit der Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Ziel, die Kreisverwaltung und die politische Ebene zu verzahnen und dadurch "den Herausforderungen großer Bauvorhaben Rechnung zu tragen", wie es in ihrem Antrag heißt.

Die SPD-Fraktion möchte stattdessen einen "Ausschuss für kreiseigenes Bauen" einrichten, der sich jener großen Bau- und Sanierungsprojekte des Landkreises annehmen soll, die die Zuständigkeit der Verwaltung überschreiten. Das wäre ein den Bauausschüssen in Städten und Gemeinden vergleichbares Gremium. Dafür möchte die SPD die bisher tagende Baukommission auflösen. Es sei nicht zwingend nötig, neben der Baukommission "ein weiteres nur bedingt handlungsfähiges oder nichtöffentliches Gremium zu installieren", schreibt der neue SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Magg über den schwarz-grünen Vorschlag. Ein neuer Bauausschuss soll nach dem Wunsch der Sozialdemokraten wie die anderen ständigen Ausschüsse öffentlich tagen.

© SZ vom 06.03.2023 / baz - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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