Der Begriff „Sternenkind“ klingt sanft und tröstlich. Er steht im Gegensatz zu Worten wie Fehl-, Totgeburt oder Abort, die zwar medizinisch korrekt, aber klinisch kalt wirken. Die Ausstellung „Sternenkinder – wenn die Wiege leer bleibt“ rückt ein oft tabuisiertes Thema in den Mittelpunkt: Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt sterben. Im Hans-Kiener-Saal in Fürstenfeldbruck stehen Tafeln mit Informationen, Aussagen von Eltern und Unterstützungsangeboten. Daneben liegen Materialien zu Beratung, Begleitung und rechtlichen Ansprüchen. Es geht um Erinnerung und konkrete Hilfe. Veranstalter sind die Träger der vier Schwangerschaftsberatungsstellen im Landkreis, die auch Hilfe für „Sterneneltern“ anbieten: Diakonie, Donum Vitae, Gesundheitsamt und Pro Familia.
„Sternenkinder“Der Schmerz der leeren Wiege
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Eine Ausstellung zu „Sternenkindern“ in Fürstenfeldbruck widmet sich dem Tabuthema Fehl- und Totgeburten. Sie zeigt, dass betroffene Eltern nicht nur Anspruch auf Trauer, sondern auch auf Beratung haben – und welche Hilfsangebote es gibt.
Von Patrizia Steipe, Fürstefldbruck
