Mitten in FürstenfeldbruckSchnitzeljagd mit dem Smartphone

Mit dem Handy unterwegs rund um die Aumühle.
Mit dem Handy unterwegs rund um die Aumühle. (Foto: Jana Islinger)

Der Verein Turmgeflüster will das Potenzial des Geländes rund um die Aumühle in den Blickpunkt rücken.

Von Nils Malta, Fürstenfeldbruck

„Wir wollen den Ort damit nahbarer machen, für die Menschen hier vor Ort“, sagt Christine Dietzinger vom Verein Turmgeflüster mit Blick auf die virtuelle Fotoausstellung auf dem Gelände der Aumühle auf der Lände. Im Zuge möglicher Zwischennutzungen wird dieses nun geöffnet für Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen oder Unternehmen. Die Bilder der Fotoausstellung „Immer noch ein wilder Ort“ sollen als Anregung dienen. Über das Gelände verteilte QR-Codes führen zu Bildern des jeweiligen Orts. Die Fotos entstanden bereits im Jahr 2019 bei einer Aktion für die Ausstellung „Ein Wilder Ort“ der Turmgeflüster-Gründerinnen Sara Krippgans und Valerie Theis. Sie zeigen das Potenzial, das so ein verlassener und bis dahin ungenutzter Ort bietet, so Dietzinger.

QR-Codes führen zu Fotografien, die 2019 hier aufgenommen wurden.
QR-Codes führen zu Fotografien, die 2019 hier aufgenommen wurden. (Foto: Jana Islinger)

Der Verein Turmgeflüster ist schon seit fast 20 Jahren auf dem Gelände, das jetzt weiter belebt werden soll. Hier ist auf lange Sicht ein „Kreativquartier“ geplant. Auf dem Grundstück hinter der Stadtbibliothek, das der Bauhof geräumt hat, könnte sich Dietzinger ein Theaterfestival vorstellen. Das Ziel der virtuellen Ausstellung ist es, die Aufmerksamkeit auf diese Flächen zu lenken und in den Dialog zu gehen darüber, wie diese sich auch kreativ nutzen lassen.

Die Stadtbibliothek in der Aumühle mit ihrem markanten Turm.
Die Stadtbibliothek in der Aumühle mit ihrem markanten Turm. (Foto: Jana Islinger)

Die Ausstellung hat auch einen interaktiven Charakter, soll zum Mitmachen animieren: Besucherinnen und Besucher sind aufgefordert, eigene Texte beizutragen. „Das kann eine Erinnerung, Fantasiegeschichte oder auch ein Gedicht sein“, sagt Dietzinger. Die Beiträge sowie die Fotos sollen Anfang 2025 in den Räumlichkeiten von Turmgeflüster ausgestellt werden.

Wer sich auf die Suche nach den QR-Codes machen möchte, findet unter www.turmgefluester-verein.de/virtuelle-ausstellung/ Hinweise zu den 16 Orten.

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