Fürstenfeldbruck Andreas Lohde bleibt Brucker CSU-Chef

Weitere zwei Jahre CSU-Vorsitzender: Andreas Lohde

(Foto: R. Wieland/oh)

Der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat wird ebenso wiedergewählt wie die meisten bisherigen Vorstandsmitglieder

Andreas Lohde bleibt an der Spitze des Brucker CSU-Ortsverbandes. Auch die Vorstandsmitglieder Dieter Pimiskern, Dieter Roiger und Kai Görgen sind am Wochenende bei der Hauptversammlung im Fürstenfelder Säulensaal in ihren Ämtern bestätigt worden. Als Schriftführerin wurde Katrin Siegler, 34, gewählt. Sie folgt Gabi Sohr nach, die nicht mehr kandidierte. Das Amt des Schatzmeisters ging an den 36 Jahre alten Andreas Wörle. Auch die Beisitzer wurden überwiegend bestätigt. Neues Mitglied ist dort Marcel Boss, 33. Von dem promovierten Biochemiker verspricht sich Lohde Impulse beim Umwelt- und Artenschutz.

Die CSU blickt voraus auf den Kommunalwahlkampf. Bei der Aufstellung der Stadtratsliste will sie Wert legen auf Erfahrung und Kompetenz, will aber auch Raum für Erneuerung lassen. Ziel ist es, die Zahl der Fraktion im 40-köpfigen Stadtrat von derzeit 14 Mitgliedern zu steigern.

Die Bundestagsabgeordnete Katrin Staffler warb in ihrer Rede für einen engagierten Europawahlkampf und warnte vor den Folgen des Brexit. Ebenso wie Lohde sieht sie Fortschritte im Bereich der Dependance des sogenannten Ankerzentrums am Fliegerhorst. OB Erich Raff gab den Mitgliedern einen Einblick in die Stadtratsarbeit. "Derzeit macht es bisweilen wenig Spaß, weil das Klima durch einige Ratsmitglieder von SPD und Grünen bei fast jeder Sitzung beschädigt wird", sagte Raff. Die SPD sei schon voll im Wahlkampfmodus und bilde mit den Grünen und meist auch der BBV eine destruktive Mehrheit im Stadtrat. Landrat Thomas Karmasin, immer noch Mitglied im Brucker Ortsverband, sieht in der Konversion des Fliegerhorstes auch aus Sicht des Kreises die größte Herausforderung für die kommenden Jahre.

"Der gemeinsame Weg von Fürstenfeldbruck, Emmering, Maisach und Olching im Rahmen eines Zweckverbandes sei das richtige Vorgehen. Weiter sieht der Landrat in der neuen Wohungsbaugesellschaft des Landkreises ein wichtiges Werkzeug, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. "Wir brauchen günstige Wohnungen auch für unsere Mitarbeiter in der Verwaltung," erklärte Karmasin.