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Fürstenfeldbruck:36. Todesfall mit Corona-Infektion

Nach einem Monat muss das Landratsamt wieder einen Landkreisbewohner vermelden, der mit einem positiven Corona-Befund gestorben ist. Seit Ausbruch der Pandemie ist er damit der 36. Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 65-jährigen Mann, der bereits am 30. Juni in einem Krankenhaus außerhalb des Landkreises gestorben ist. Die Meldung über dessen Tod sei aber erst am Donnerstag beim Gesundheitsamt Fürstenfeldbruck angekommen, so die Kreisbehörde. Ansonsten weist die tägliche Corona-Statistik fünf Neu-Infektionen aus. Insgesamt haben sich 924 Bewohner angesteckt. 873 gelten als genesen, 36 sind gestorben. Die Zahl der aktuell Infizierten ist auf 15 gestiegen. Diese verteilen sich in der Auswertung nach Gemeinden unter anderem wie folgt: Puchheim sechs Infizierte, Germering drei, Hattenhofen zwei, womit die Westgemeinde erstmals in der Statistik auftaucht, war sie doch bislang von der Seuche verschont geblieben. Die meisten Todesfälle musste man in Fürstenfeldbruck mit zwölf beklagen, dahinter kommen Germering mit sieben sowie Puchheim, Olching und Eichenau mit jeweils drei. Das Landratsamt teilt zudem mit, dass es die Teststrecke in Fürstenfeldbruck geschlossen habe. Die kassenärztliche Vereinigung, welche die Ärzte stellte, hätte sich aus den Testzentren zurückgezogen, so eine Sprecherin der Kreisbehörde. Grund sei das neue Corona-Testkonzept des Freistaates, das für jeden Tests bei niedergelassenen Ärzte erlaube.

© SZ vom 03.07.2020 / ch

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