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Für die Bauplanung:Warten auf Karten

Gröbenzell braucht Neubewertung seiner Hochwassergebiete

Die Neuberechnungen für das integrale Hochwasserschutzkonzept liefern für Gröbenzell sehr erfreuliche Ergebnisse. Wie der Zweite Bürgermeister Martin Runge bereits vor einigen Wochen berichtet hat, sind weite Teile der Ortschaft nicht mehr durch ein hundertjähriges Hochwasser gefährdet, entsprechende Schutzvorkehrungen obsolet. Allerdings sind die Neuberechnungen noch nicht offiziell präsentiert worden, demnach auch noch nicht wirksam. Wie Bauamtsleiter Markus Groß bei der jüngsten Gemeinderatssitzung erläuterte, arbeiten Mitarbeiter des Landratsamtes derzeit an der Aktualisierung der Karten, die die Überschwemmungsgebiete darstellen. In etwa drei Monaten sollen sie präsentiert werden. "Ich bin gespannt, wie schnell das jetzt umgesetzt wird, weil uns das blockiert", sagte der Bauamtsleiter mit Blick auf die Bebauungspläne, die der Gemeinderat derzeit erstellt. Das Ergebnis der neuen Berechnung fasste er so zusammen: "Es hat sich für Gröbenzell positiv verändert. Es sind vielleicht noch fünf Prozent, die von Hochwasser betroffen sind."

© SZ vom 01.04.2019 / alin
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