Fliegerhorst:Anliegergemeinden wollen eigene Studie

Olching, Maisach und Emmering wollen sich als Anlieger des Fliegerhorstes gegen eine befürchtete Verkehrsflut stemmen. Das ist nach Informationen von Maisachs Bürgermeister Hans Seidl (CSU) die Folge einer Mitteilung der Stadt Fürstenfeldbruck. Am Donnerstag habe man erfahren, welche Verkehrsbelastung entstehen werde, wenn aus dem Militärgelände ein Wohn- und Gewerbegebiet wird, berichteten Seidl und Maisachs Geschäftsleiter Peter Eberlein am Donnerstagabend im Gemeinderat. Demnach geht Fürstenfeldbruck von bis zu 21 000 Fahrzeugbewegungen täglich aus, wenn das neue Quartier fertig ist. Bis zu 6000 Beschäftigte könnten dort arbeiten, bis zu 5000 Menschen wohnen. Der Autoverkehr solle hauptsächlich über die Bundesstraße 471 abgewickelt werden, ein Expressbus soll das Gelände mit Emmering und dem S-Bahnhof Gernlinden verbinden. Die Stadt Fürstenfeldbruck wäre nach Seidls Worten am wenigsten betroffen. Olching, Maisach und Emmering wollen ein eigenes Verkehrsgutachten für fast 140 000 Euro in Auftrag geben. "Das bringt uns in eine bessere Position", sagte Hans Seidl.

© SZ vom 12.12.2020 / ecs
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