Staatsanwaltschaft München IIErmittlungen gegen Mitarbeiter der Stadt Fürstenfeldbruck eingestellt

Nach ersten Hinweisen von einem Arbeitskollegen hatte die Stadt Anzeige bei der Polizei erstattet: Das Rathaus Fürstenfeldbruck.
Nach ersten Hinweisen von einem Arbeitskollegen hatte die Stadt Anzeige bei der Polizei erstattet: Das Rathaus Fürstenfeldbruck. Johannes Simon

Der Verdacht auf Untreue und Unterschlagung lässt sich nicht erhärten, auch Hausdurchsuchungen bleiben ergebnislos. Zu einem Gerichtsprozess kommt es somit nicht.

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

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Die Staatsanwaltschaft München II hat die Ermittlungen gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Stadt Fürstenfeldbruck eingestellt. Wie eine Sprecherin der Behörde mitteilte, habe sich der Verdacht der Untreue und Unterschlagung in mehreren Fällen nicht erhärten lassen. Es ging dabei um angeblich überhöhte Rechnungen, die bei der Stadt eingereicht worden sein sollten. Mit dem Differenzbetrag, so die ursprüngliche Annahme der Staatsanwaltschaft, sei dann bei den rechnungstellenden Unternehmen für private Zwecke eingekauft worden. Eine Überprüfung zahlreicher Rechnungen und Lieferscheine habe den Verdacht der unzutreffenden Rechnungsstellung allerdings nicht erhärtet, so die Sprecherin. Auch für den Vorwurf, der Mann habe Gegenstände im Eigentum der Stadt für sich privat verwendet, bestand nach der Vernehmung möglicher Zeugen letztlich kein ausreichender Tatverdacht mehr, um Anklage erheben zu können.

Ein Kollege des Mannes hatte sich im November 2024 mit belastenden Hinweisen an die Stadt gewandt, die daraufhin Anzeige erstattete. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck durchsuchte damals Räume der Fürstenfeldbrucker Stadtverwaltung sowie die Wohnung des suspendierten Mitarbeiters.

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