ErinnerungskulturNeue Debatte um belastete Straßennamen

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Das Straßenschild der Zenettistraße wurde von der Stadt mit einer zusätzlichen Informationstafel ergänzt.
Das Straßenschild der Zenettistraße wurde von der Stadt mit einer zusätzlichen Informationstafel ergänzt. (Foto: Carmen Voxbrunner)

Die Fraktionen von SPD und Die Partei fordern vom Stadtrat, die Ehrung der Täter in Fürstenfeldbruck zu beenden und stattdessen Frauen mit Straßennamen zu ehren. Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) äußert sich zurückhaltend.

Von Peter Bierl, Fürstenfeldbruck

Im Stadtrat von Fürstenfeldbruck kommt es zu einer Neuauflage der Debatte im NS-belastete Straßenpatrone. SPD und Die Partei fordern, die Namen zu ändern. Anlass für diesen neuerlichen Anlauf ist, dass der Stadtrat beschlossen hat, sich über die künftige Erinnerungskultur Gedanken zu machen. „Es wäre seltsam, an die Opfer zu erinnern und gleichzeitig die Täter auf Straßenschildern zu ehren“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Philipp Heimerl. Stattdessen könnten endlich einige prominente Frauen mit Straßennamen gewürdigt werden, findet Florian Weber, Stadtrat von Die Partei. Oberbürgermeister Christian Götz (BBV) ist von dem Vorschlag wenig begeistert.

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