MeinungEnergieversorgungZu Ende gezaudert

Kommentar von Erich C. Setzwein

Lesezeit: 2 Min.

In Maisach wird der Energiepark mit einer Führung für Interessierte eröffnet.
In Maisach wird der Energiepark mit einer Führung für Interessierte eröffnet. Jana Islinger

In Maisach zeigt sich, wie man mit Ideen und Mut bei der erneuerbaren Energie etwas bewirken kann.

Raus aus der Komfortzone ist so eine schöne Formulierung all jener, die einmal die Sneakers mit Wanderstiefeln tauschen und anschließend mit Blasen an den Füßen zurückkommen und fluchen. Dabei hatten sie vielleicht nur die falschen Socken oder die Schuhe schlecht gebunden. Aber sie haben es zumindest gewagt. Menschen, die vor vielen Jahren Photovoltaikplatten oder Solarthermie auf ihre Dächer schraubten, wurden verhöhnt, weil sie mehr bezahlten, als sie durch Atomstrom hätten einsparen können. Im Landkreis können einige Pioniere der Energiewende davon erzählen. Aber sie haben sich getraut und manchmal auch Lehrgeld bezahlt. Mittlerweile ist die Technik bekannt, die Kosten sind überschaubar und der Wirtschaftlichkeitsgedanke ist bei manchem einem gestiegenen Umweltbewusstsein gewichen. Es sollte eigentlich das Ende des Zaudern sein.

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In Maisach produziert eine Fotovoltaikanlage auf acht Hektar Strom. Mit großen Batteriespeichern wird erstmals eine Energieversorgung rund um die Uhr für 2500 Haushalte möglich.

SZ PlusVon Erich C. Setzwein

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