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Eichenau:Pfefferminzmuseum erhält Förderung

Mit den Mitteln werden Webseite und Beleuchtung erneuert

In einem - im wahrsten Sinn des Wortes - neuen Licht zeigt sich seit Kurzem das Eichenauer Pfefferminzmuseum: Die etwa drei Jahrzehnte alte, in letzter Zeit störanfällige Beleuchtung, ist durch eine neue Anlage ersetzt worden. Möglich gemacht hat das ein neu aufgelegtes Förderprogramm des Bundes. "Ohne die uns zugesagten Zuwendungen hätten wir all die in Angriff genommenen Verbesserungsvorhaben nicht finanzieren können", sagt Hans Kugler, der Vorsitzende des Fördervereins Pfefferminzmuseum. Auf das Soforthilfeprogramm "Heimatmuseen" des Programms "Kultur in ländlichen Räumen" sei man durch Zufall aufmerksam geworden. Ein Vereinsmitglied hatte im Frühjahr im Radio davon gehört und sofort die Vorstandschaft informiert. Diese habe umgehend ein Investitionskonzept erarbeitet, Angebote eingeholt und dann den Antrag eingereicht. Nach der Zusage konnten dann die Arbeiten an verschiedenen Stellen beginnen: Neben der neuen Beleuchtung für eine bessere Ausleuchtung der Exponate werden im Museum Hardware und Betriebssystem der beiden Terminals erneuert und für inhaltliche Erweiterungen fit gemacht. Außerdem kann dank der Zuschüsse auch die Website des Pfefferminzmuseums neu gestaltet und aktualisiert werden. Der bisherige Internet-Auftritt ist bereits 20 Jahre alt. Künftig könne nun die Website mit den Inhalten der beiden Terminals im Museum zum Thema Pfefferminze und zur Eichenauer Ortsgeschichte besser abgestimmt werden.

"Spätestens ab dem Jahresende 2020 können wir den Besucherinnen und Besuchern das Ergebnis aller Investitionsmaßnahmen präsentieren", sagt Kugler. Dann könne den Gästen des Museums wahrscheinlich auch ein bereits 2019 in Auftrag gegebener, völlig neu gestalteter Film über Anbau, Ernte und Weiterverarbeitung der Pfefferminze gezeigt werden.

© SZ vom 14.10.2020 / FLHA

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