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Eichenau:Neues Kinderhaus in Eichenau geplant

Etwas mehr Planungssicherheit für die Eltern wie für die Verwaltung selbst verspricht der Plan, in Eichenau ein neues Kinderhaus zu errichten. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates zeigte sich auch schon, welcher Standort dafür in Frage kommen könnte. Wenn der Park-und-Ride-Platz auf der Südseite des S-Bahnhofes überbaut werden sollte, wäre dort nach mehrheitlicher Meinung der geeignete Platz. Dass es überhaupt ein neues Kinderhaus gebaut werden soll, ist das Ergebnis der im vergangenen Jahr vom Gemeinderat eingesetzten Kommission für Kinderbetreuung. Darin waren Verwaltungsmitarbeiter, Gemeinderäte und Träger von Kindereinrichtungen vertreten, die auch weitere Standorte ins Auge fassten. Bürgermeister Peter Münster (FDP) bat darum, dass die Verwaltung untersucht, wo ein Kinderhaus am geeignetsten wäre. Was Claus Guttenthaler (FW) nicht unterstützten wollte, weil andere Grundstücke von vorneherein auszuschließen seien. So etwa gemeindeeigene Flächen an der Tannenstraße. Auch Rike Schile (Grüne) schloss dieses Grundstück aus, ebenso das Haus 37, das derzeit neu geplant wird. SPD-Gemeinderat Martin Eberl bezeichnete den "Bahnhof als Ideallösung", die Lage sei verkehrsgünstig. Damit war Hans Hösch nicht einverstanden. "Die Kinderbetreuung massiert sich am Bahnhof", gab er zu bedenken, im Süden der Gemeinde gebe es weniger Kinderbetreuungsplätze. Deshalb favorisiert Hösch die Tannenstraße Peter Münster erwiderte, Eltern würden sich bei der Suche nach Betreuungsplätzen nicht nach den Standorten richten, ihr Wunsch sei es, das beste pädagogische Konzept für ihre Kinder zu finden.

© SZ vom 18.03.2021 / ecs
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