In der Eichenauer Schutzengelkirche:Missbrauchsopfer im gemeinsamen Gebet

In der Eichenauer Schutzengelkirche: Zu einem düsteren Ort ist die Schutzengelkirche in Eichenau in den Sechzigerjahren für einen Ministranten geworden. Richard Kick ist dort in der Sakristei von einem Kaplan als Kind sexuell missbraucht worden.

Zu einem düsteren Ort ist die Schutzengelkirche in Eichenau in den Sechzigerjahren für einen Ministranten geworden. Richard Kick ist dort in der Sakristei von einem Kaplan als Kind sexuell missbraucht worden.

(Foto: Jana Islinger)

Der Eichenauer Richard Kick ist als Kind Opfer eines Kaplans geworden. Am Ort seiner Torturen hält Kardinal Marx an diesem Freitag eine Andacht ab. Für den Betroffenen-Sprecher ist es ein Schritt zur Versöhnung.

Von Gerhard Eisenkolb, Eichenau

Zum gemeinsamen Gebet für Betroffene sexuellen Missbrauchs laden der Betroffenenbeirat, die Erzdiözese München und Freising sowie der Pfarrverband Eichenau-Alling in die Eichenauer Schutzengelkirche ein. An der Andacht wird an diesem Freitag, 24. November, um 18 Uhr neben Reinhard Kardinal Marx der Sprecher des Beirats, das Eichenauer Missbrauchsopfer Richard Kick, teilnehmen.

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