Die ehrenamtlichen Mitarbeiter in Vereinen und Institutionen werden in diesem Jahr besonders gewürdigt. Mit einer Adventskalenderaktion unter dem Motto „Wir für Gröbenzell“ rückt die Gemeinde sie in den Fokus. Die Aktion gehört zum Programm „Engagierte Stadt“. Den Foto-Adventskalender gibt es bereits zum zweiten Mal. Hinter jedem Türchen ist ein Verein oder eine Institution zu finden, vertreten durch die Ehrenamtlichen.
Der Gemeinde gehe es darum, die Vielfalt des Ehrenamts, Möglichkeiten, sich zu engagieren und den Mehrwert des Ehrenamts in den Fokus zu rücken, heißt es in einer Mitteilung des Rathauses. Auf Betreiben der Ehrenamtskoordinatorin Lina Bischoff ist Gröbenzell im Jahr 2024 Teil des deutschlandweiten Netzwerks „Engagierte Stadt“ geworden. Denn: „Engagement macht Freude, gibt Sinn, macht glücklich.“ Gleichzeitig bleibe durch die ehrenamtliche Arbeit der Ort lebendig. Gemeinschaft werde spürbar, die Demokratie gestärkt.
„Das Engagement Ehrenamtlicher – gerade in den Vereinen – macht Gröbenzell zu einem Ort, an dem alle gern leben“, versichert Bischoff. Sie will so dem ehrenamtlichen Engagement in Gröbenzell ein Gesicht geben sowie die Vereine stärken und bei der Suche nach Mitgliedern und weiteren ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen unterstützen.
Der Adventskalender ist ab sofort vor dem Rathaus zu finden sowie online auf www.groebenzell.de. Dort sind ausführliche Informationen zum Ehrenamt verlinkt. Wer sich inspiriert fühlt und sich auf die Suche nach dem passenden Ehrenamt machen möchte, kann über die Ehrenamtsbörse fündig werden.
Das Programm „Engagierte Stadt“ steht unter dem Motto „Gemeinsam geht es besser voran“ für Allianzen, Kooperationen, Netzwerke und Gemeinschaften. In Bayern haben sich zehn Kommunen dem Verbund angeschlossen, im Landkreis sind es zwei: Neben Gröbenzell ist auch Puchheim dabei. Die Mitglieder möchten zusammenarbeiten statt nebeneinander her.
Laut der Mitteilung stehen im Vordergrund Aufbau und Weiterführung von „Engagementlandschaften“. Bürger, Vereine, Unternehmer, Einrichtungen sowie die Verwaltung wollen demnach für einen lebenswerten Ort eintreten. Träger sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, die Bertelsmann Stiftung und Körber Stiftung.

