GastronomieDorfwirt verlässt Landsberied

Das Landsberieder Gasthaus „Zum Dorfwirt" benötigt von nächstem Februar an einen neuen Pächter.
Das Landsberieder Gasthaus „Zum Dorfwirt" benötigt von nächstem Februar an einen neuen Pächter. Heike A. Batzer
  • Florian Droglauer verlässt aus persönlichen Gründen zum 31. Januar 2027 die Gaststätte „Zum Dorfwirt" in Landsberied nach zehn Jahren.
  • Die Gemeinde Landsberied bedauert die Entscheidung und sucht bereits mit Hochdruck nach einem Nachfolger für ihre Gaststätte.
  • Das von Bürgern errichtete Gasthaus dient als wichtiger Treffpunkt für Vereine und Veranstaltungen mit Räumen für bis zu 200 Personen.
Von der Redaktion überprüft

Diese Zusammenfassung wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Fanden Sie diese Zusammenfassung hilfreich?
Mehr Feedback geben

Florian Droglauer verlängert seinen Pachtvertrag nicht mehr. Die Gemeinde sucht bereits mit Hochdruck nach einem Nachfolger für ihre Gaststätte.

Von Heike A. Batzer, Landsberied

SZ bei Google bevorzugen

Die Gaststätte „Zum Dorfwirt“ in Landsberied verliert ihren Pächter. Florian Droglauer, der das Lokal seit zehn Jahren führt, scheidet zum 31. Januar 2027 aus. Bis dahin läuft der Betrieb unverändert weiter. Aus persönlichen Gründen werde er den Pachtvertrag nicht mehr verlängern, heißt es im aktuellen Bürgerbrief der Gemeinde Landsberied. Dort bedauert man die Entscheidung. Droglauer habe „das kulinarische und gesellschaftliche Leben“ in Landsberied geprägt, schreibt Bürgermeisterin Andrea Schweitzer (FW).

Droglauer stammt aus Fürstenfeldbruck und übernahm die Dorfwirtschaft 2017 zusammen mit einem Kollegen, der bald wieder ausschied. Zuvor hatte Droglauer – mit einem anderen beruflichen Partner – zehn Jahre lang den Partyservice Da Vinci geführt, zu dem auch ein kleines Restaurant in Fürstenfeldbruck gehörte. Das Gebäude in Landsberied war, da es damals kein Wirthaus mehr am Ort gab, von 2003 bis 2005 von den Bürgern selbst errichtet worden und gilt als Beleg für eine funktionierende Dorfgemeinschaft.

Nicht nur Landsberieder Vereine, sondern auch Einrichtungen aus der Umgebung nutzen den Dorfwirt seither für Versammlungen, Seminare und andere Veranstaltungen. Der Gastraum der Wirtschaft fasst 60 Gäste, das Nebenzimmer lässt sich in zwei abtrennbare Hälften mit je 35 Plätzen unterteilen. Im Festsaal mit Bühne können bis zu 200 Personen bewirtet werden. Die Gemeinde als Eigentümer des Gebäudes direkt neben dem Fußballplatz sucht bereits nach einem Nachfolger, um einen möglichst reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Streetart
:Der Banksy von Olching

Im Zentrum einer Stadt im Speckgürtel von München tauchen kleine, beinahe unscheinbare Graffiti im Stil des britischen Streetart-Künstlers auf. Niemand weiß, von wem sie stammen. Bleibt die Frage: Ist das Kunst oder kann das weg?

Von Heike A. Batzer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: