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Corona:Lehrkräfte müssen in Quarantäne

Von den Corona-Neuinfektionen sind zwei Gymnasien im Landkreis besonders betroffen. Am Gymnasium Gröbenzell müssen nun acht Lehrkräfte zu Hause bleiben, weil eine von ihnen positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Die anderen gelten als Kontaktpersonen der Kategorie eins. Auch das Gymnasium Olching verzeichnet eine positiv getestete Lehrkraft. Als deren Kontaktpersonen kommen etliche Kollegen sowie Beschäftigte der Schule in Betracht. Die Betroffenen werden nun auf eine Ansteckung untersucht, der Unterricht endete am Mittwoch für alle Klassen um 12.25 Uhr. Am Donnerstag gibt es laut Homepage der Schule nur in der dritten und vierten Stunde Unterricht. Am Max-Born-Gymnasium ist die Quarantäne für Abiturienten verlängert worden. Eine derartige Verlängerung betrifft nach positiven Testergebnissen auch Siebtklässler in Olching. In der Mittelschule Nord in Fürstenfeldbruck muss eine weitere zehnte Klasse in Quarantäne, im Viscardi-Gymnasium haben sich zwei Schüler der Q 11 angesteckt, nun bleiben die Gymnasiasten der Q 11 zu Hause.

Um dem Andrang von Probanden im Testzentrum in Fürstenfeldbruck Herr zu werden, können sich dort laut Landratsamt von Donnerstag an nur noch Einwohner des Landkreises testen lassen. Bislang stand die Teststation auch Personen aus anderen Landkreisen offen. Für Mittwoch meldete die Kreisbehörde 25 neue Corona-Infektionen, die selbst errechnete Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 66,81. Zu den gemeldeten Personen gehören auch zwei Mitarbeiter eines Betriebs aus dem Landkreis, bei dem bereits sechs Beschäftigte positiv getestet worden sind.

Das Landratsamt macht Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland darauf aufmerksam, dass für sie seit Dienstag strengere Regelungen gelten. Um vorzeitig eine zweiwöchige Quarantäne beenden zu können, müssen sie sich zwischen dem fünften und dem siebten Tag nach der Rückkehr ein zweites Mal auf das Coronavirus testen lassen. Das Testergebnis ist beim Gesundheitsamt vorzulegen.

© SZ vom 15.10.2020 / ano

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