Lange schienen die Zeichen der Zeit auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck auf Abschied zu stehen. Im Herbst 2025 zog die Einrichtung, die den Standort bis dahin geprägt hatte wie keine andere, ins fränkische Roth: die Offiziersschule der Luftwaffe, bundesweit die einzige in ihrer Art. Was folgte, ist die Rolle rückwärts. Denn noch im gleichen Jahr kassierte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) die Pläne, militärische Dienststellen aufzulösen oder zusammenzulegen und Flächen zu verwerten. Als Grund werden die globale Sicherheitslage im Allgemeinen und die russische Bedrohung im Besonderen genannt.
LandesverteidigungDer Rückzug vom Rückzug
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Drei Alpha-Jets des Jagdbombergeschwaders 49 überfliegen 1980 die Offizierschule in Fürstenfeldbruck. Die ist im vergangenen Jahr nach Roth umgezogen. Wie das unter Denkmalschutz stehende „blaue Palais“ künftig genutzt wird, ist offen.
Stefan PetersenFliegerhorst, Uni, Drohnenabwehrzentrum: Die Bundeswehr bleibt in der Münchner Region präsent, bisweilen aber ändert sich die Nutzung militärischer Einrichtungen und Kasernen. Ein Überblick.
Von SZ-Autorinnen und Autoren, Fürstenfeldbruck, München
