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Bundestagswahl 2021:Ulrich Bode kandidiert auf Platz 16

Ulrich Bode möchte, dass die FDP eine Reformagenda für alle Politikbereiche erarbeitet, um eine neue Vision für Deutschland zu entwickeln.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Bayern-FDP nominiert ihren Kandidaten aus Eichenau

Von Erich C. Setzwein, Eichenau

CSU, Grüne und SPD aus dem Wahlkreis Fürstenfeldbruck sind schon im Deutschen Bundestag vertreten, nun möchte auch der Eichenauer Ulrich Bode für die FDP nach Berlin. Beim Landesparteitag der bayerischen Freidemokraten ist Bode am Samstag auf Platz 16 gewählt worden. Derzeit hat die bayerische FDP im Bundestag zwölf Sitze. Bode, IT-Experte, Gemeinderat in Eichenau und Mitglied des Fürstenfeldbrucker Kreistags, setzt darauf, dass er im Landkreis bekannt ist und versucht, mit seinen Forderungen nach Reformen Wählerstimmen zu gewinnen. Unter anderem möchte er eine Form von Sozialleistungen durchsetzen, die bei den Liberalen "Bürgergeld" genannt wird. Seine Thesen werden sich auch in seinem neuen Buch wiederfinden, das unter dem Titel "Sozial 4.0 statt Hartz IV" erscheinen wird. Bode will aber nicht nur als Partner in einer Regierung Reformen anschieben, sondern auch erreichen, dass es innerhalb der Freien Demokraten zu einer Erneuerung kommt. Der 59-Jährige verlangt eine Neuausrichtung, er möchte, dass seine Partei eine neue Rolle einnimmt, um in einer möglichen neuen Koalitionsregierung nicht als Mehrheitsbeschafferin zu dienen, sondern integrierend zu wirken. Auf dem Parteitag der Bayern-FDP ist als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl der Landesvorsitzende Daniel Föst gewählt worden, an zweiter Stelle Katja Hessel.

© SZ vom 26.04.2021
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