Ausstellung in FürstenfeldbruckMit weniger mehr machen

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Roh- und Wertstoffe werden immer wichtiger. Wie sich Ressourcen sparen lassen, zeigt eine Wanderausstellung in Fürstenfeldbruck.
Roh- und Wertstoffe werden immer wichtiger. Wie sich Ressourcen sparen lassen, zeigt eine Wanderausstellung in Fürstenfeldbruck. Florian Peljak
  • Eine Wanderausstellung zur Ressourceneffizienz wird ab Freitag, 5. Dezember, im Landratsamt Fürstenfeldbruck gezeigt.
  • Die Schau zeigt, wie Unternehmen und Privatpersonen Rohstoffe sparen können, da Materialkosten in Deutschland über 40 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.
  • Ergänzend zur Ausstellung wird eine Handy-Sammelstelle eingerichtet und für Repair Cafés im Landkreis geworben.
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Eine Wanderausstellung zur Ressourceneffizienz im Landratsamt Fürstenfeldbruck soll vermitteln, wie rohstoffsparendes Leben und Wirtschaften möglich ist.

Von Henry Borgelt, Fürstenfeldbruck

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Die Ressourcen der Erde sind begrenzt, deshalb sollte man sie optimal nutzen. Ressourceneffizienz ist der Fachbegriff für dieses hehre Ziel. Es bedeutet, Produkte mit möglichst wenig Rohstoffen herzustellen und sie dann so lange wie möglich zu verwenden. Wie das gelingen kann und welche Relevanz ein sparsames Wirtschaften auch für Unternehmen haben kann, will die Ausstellung „Ressourceneffizienz ‒ weniger ist mehr“ zeigen.

Von Freitag, 5. Dezember, an wird sie im Landratsamt Fürstenfeldbruck gezeigt. Die Schau geht Fragen der Nachhaltigkeit und der besten Nutzung von Roh- und Wertstoffen nach. „Der durchschnittliche Anteil der Materialkosten an den Gesamtkosten im produzierenden Gewerbe beträgt in Deutschland weit über 40 Prozent“, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts zur Ausstellung.

Nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit werden Rohstoffe wichtiger, gleichzeitig aber auch knapper. Für viele Unternehmen wird eine ressourcenschonendes Produktion also immer zentraler. Gerade in Deutschland sei die Wiederverwertung von Rohstoffen für Unternehmen relevant, da das Land beispielsweise bei Erzen und Industriemineralien fast vollständig auf Importe angewiesen sei, erklärt das Umweltbundesamt. Die Wanderausstellung klärt nicht nur über den schonenden Umgang mit Ressourcen auf, sondern zudem über neue Technologien, die Rohstoffe länger im Verwertungskreislauf halten sollen. Dafür werden Beispiele aus bayerischen Unternehmen vorgestellt.

Generell gebe es viele Stellschrauben, an denen Ressourcen sowohl im wirtschaftlichen als auch im privaten Bereich eingespart werden können, erklärt das Landratsamt. Eine besonders große Herausforderung stellen demnach Einwegprodukte wie beispielsweise Kaffeekapseln und Einwegverpackungen in der Gastronomie dar.

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Die Ausstellung richtet sich dabei nicht nur an Unternehmen und die Ressourcenverwertung in der Wirtschaft. Auch im privaten Umfeld vieler Menschen ließen sich Rohstoffe wiederverwerten, erklärt das Landratsamt in der Mitteilung. Um Ressourcen zu sparen, sollte beispielsweise „Fast Fashion“ vermieden werden, Lebensmittel sollten bewusst eingekauft und Haushaltsgerät lieber repariert werden, anstatt sie sofort zu ersetzen.

Zu diesem Zweck wird die Ausstellung ergänzt durch eine Sammelstelle für alte Handys. Die Box für alte und ungenutzte Mobiltelefone soll auch nach der Ausstellung im Landratsamt bestehen bleiben. Zusätzlich bewirbt die Kreisbehörde die vielen Repair Cafés im Landkreis Fürstenfeldbruck. Dort lassen sich alte und kaputte Geräte kostenlos reparieren.

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