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Auf abgeerntetem Feld:Geglückte Notlandung

Segelflieger gerät über Bruck in eine schlechte Thermik

Eine Notlandung ist dem Piloten eines Segelfliegers am vergangenen Samstag bei Schöngeising geglückt. Gegen 13.50 Uhr hatte die Fürstenfeldbrucker Polizei ein Notruf erreicht, es sei ein Flugzeug abgestürzt. Eine auf der B471 fahrende Besatzung eines Rettungswagens hatte einen Segelflieger über Schöngeising in Richtung Boden stürzen sehen. Sofort machte sich ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Weg zur Havarie. Da zunächst der genaue "Absturzort" des Flugzeuges unbekannt war, wurde sofort ein Hubschrauber der Polizei alarmiert, der die Suchmaßnahmen nach dem Flugzeug am Boden aus der Luft unterstützen sollte. Kurz darauf melde jedoch ein Rettungsfahrzeug, den notgelandeten Segelflieger im Bereich Zellhof aufgefunden zu haben.

Der Pilot war in Oberschleißheim gestartet gewesen, hatte über Fürstenfeldbruck eine schlechte Thermik erwischt und sich daher schließlich zu einer sogenannten kontrollierten Außenlandung auf einem freien Ackerfeld entschieden. Er konnte das Fluggerät sicher in einem abgeernteten Feld landen und blieb unverletzt, selbst am Flugzeug entstand durch die gekonnte Landung keinerlei Sachschaden. Der Pilot kümmerte sich mit seinen herbeigerufenen Helfern selbständig um die Bergung des Fliegers. sz

© SZ vom 06.08.2018

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