bedeckt München
vgwortpixel

Artenvielfalt:Blumenwiesen sind Mini-Regenwälder

Langhornbiene Langhorn Biene Eucera longicornis Eucera longicornis Maennchen bei der Nektaraufn

Eine Biene bei der Nektaraufnahme auf einem gewöhnlichem Hornklee.

(Foto: imago/blickwinkel)

Die knallgelbe Forsythie mag einen schönen Osterstrauch abgeben, doch Nahrung für Insekten? Null. Ein Botaniker und ein Stadtgärtner erklären, welche Blumen und Sträucher gegen Artensterben helfen.

Forsythie: Null, Weißdorn: 260. So vielen - oder wenigen - Tieren bieten die Sträucher Nahrung. Der Weißdorn blüht im Mai und Juni und entwickelt später rote Früchte. 32 Vögel, fünf Tagfalter, 63 weitere Schmetterlinge und 163 weitere Insekten können vom Weißdorn leben. Die im zeitigen Frühjahr gelb blühende Kornelkirsche bietet Nahrung für Bienen, Schmetterlinge, Rehe, Feldhasen, Haselmaus und Siebenschläfer sowie zahlreiche Vögel und sogar Menschen. Die aus China stammende, knallgelb blühende Forsythie dagegen bildet weder Pollen noch Nektar und auch keine Früchte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Olympia
Bühne frei
Teaser image
Tinnitus
"Der Arzt sagte, damit müsse ich jetzt leben"
Teaser image
Baufinanzierung
Schuldenrisiko Eigenheim
Teaser image
Psychologie
Was einen guten Therapeuten ausmacht
Teaser image
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"