Niederlassung eines WeltmarktführersHoch lebe der Aktenordner!

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17 Meter hoch, fünf Stockwerke: Die zumeist mit Aktenordnern befüllten Kartons stapeln sich bis zur Decke.
17 Meter hoch, fünf Stockwerke: Die zumeist mit Aktenordnern befüllten Kartons stapeln sich bis zur Decke. Carmen Voxbrunner

In einem fünfstöckigen Lager in Fürstenfeldbruck verwahrt Iron Mountain Millionen Dokumente aller Art. Der Trend geht zu einem Speichermedium, dem Hacker, Viren und der Zahn der Zeit kaum etwas anhaben können.

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

Der größte Feind von Herrn Ha ist Wasser. Feuer? Auch nicht schön. Wäre aber vermutlich schnell gelöscht. Obwohl: Bräche in dieser 4000 Quadratmeter großen und 17 Meter hohen Halle von Iron Mountain am Stadtrand Fürstenfeldbrucks ein Brand aus, würde die Sprinkleranlage anspringen. Dann wären wir wieder beim Wasser. Wenn sehr viele der hier in Kartons verwahrten Akten gleichzeitig eingeweicht würden, wäre das im „Eisernen Berg“ – um im Bild zu bleiben – ein Grubenunglück. Ein flächendeckender Wasserschaden freilich ist etwa so wahrscheinlich wie ein Vulkanausbruch. Denn die Aufbewahrung in den himmelsstürmenden Regalen gilt als nahezu sicher. Feuer, Wasser, Einbrecher? Waren laut Mirko Prescher seit Bezug des „Hochsicherheitscenters“ im Jahr 2007 bestenfalls ein Trainingsszenario, aber noch nie ein reales Thema. Prescher ist Sicherheitschef. Er muss es wissen.

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