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Alling:Müllsammlungen in Eigeninitiative

Das im Frühjahr übliche "Ramadama" kann wegen der Pandemieeinschränkungen heuer nicht stattfinden. In Alling haben Bürger daher Bürger Eigeninitiative entwickelt und in ihrer Freizeit im Gemeindegebiet Müll eingesammelt. Auf Anregung von Martina Nigl (BVA)wird die Gemeindeverwaltung nun versuchen, Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass noch mehr Einwohner all die Hinterlassenschaften einsammeln, die unverantwortliche Menschen arglos liegen lassen oder in die Landschaft werfen. Wie Bürgermeister Stefan Joachimsthaler (CSU) in der Märzsitzung lobte, hatten Mitglieder des Schützenvereins sowie Erwachsene und Kinder in den Ortsteilen eigenständig Müllsammlungen in der Landschaft unternommen und die Gemeinde habe dafür Müllsäcke zur Verfügung gestellt und den Abtransport organisiert, worauf die Ratsmitglieder kräftig mit Applaus dankten. "Wir sollten das ganz offiziell machen und die Bürger zum Sammeln aufrufen", befand daraufhin Martina Nigl und riet, sich die Gemeinde Türkenfeld zum Beispiel zu nehmen. Dort habe der Bürgermeister offiziell zur Aktion saubere Landschaft unter Corona-Bedingungen aufgerufen und angeboten, Müllsäcke von der Gemeinde zu holen und gefüllten dann vom Bauhof wegbringen zu lassen. "Wir werden uns was einfallen lassen", meinte zustimmend daraufhin der Gemeindechef.

© SZ vom 29.03.2021 / mann
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