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Alling:Jugend im Fokus

Welche Angebote brauchen Jugendliche? Beate Walter-Rosenheimer spricht darüber mit den Allingern.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Grüne Liste Alling diskutiert mit Walter-Rosenheimer

Im Rahmen ihrer Gesprächsreihe zu Sachthemen hat die Grüne Liste Alling die Germeringer Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer eingeladen. Die Sprecher Hubert Utz und Max Hennies moderierten den Abend zum Thema Jugendpolitik in Alling. Beate Walter-Rosenheimer betonte in Ihrem Referat, wie breit und vielfältig sich die Jugend aufgrund unterschiedlicher Altersstufen, Elternhäuser, sozialer Einbindungen und Lebenssituationen in Schule oder Beruf darstelle. Das politische Engagement der Jugendlichen für Klima und Artenschutz sei hoch und damit auch ihre Erwartungen, die die Politik erfüllen solle. Um Alltagsprobleme der Jugendlichen zu lösen, fordern die Grünen kostenfreie Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), eine verbesserte Bereitstellung von Räumlichkeiten für die Jugend und das aktive Wahlrecht im kommunalen Bereich von 16 Jahren an. Aus Ihrer beruflichen Praxis als gelernte Diplom-Psychologin betonte Walter-Rosenheimer, wie wichtig es für Jugendliche sei, Selbstwirksamkeit zu erfahren und damit auch ein selbstbestimmtes Leben führen und aktiv die Entwicklung der Gesellschaft mitgestalten zu können.

Mit Erfahrungen von Christian Huber, die dieser in seinem Beruf als Erzieher in unterschiedlichen Einrichtungen machte, wurde die schließlich lebhafte Diskussion eingeleitet, an der neben interessierten Allingern auch Jan Halbauer, Landratskandidat der Grünen, sowie die Allinger Bürgermeisterkandidaten Stefan Diemling und Hans Schröder teilnahmen.

Für die Lösung der Raumprobleme der Jugendlichen (JM Alling), welche durch den Umbau der Gemeindeverwaltung ihren Aufenthaltsraum verloren haben, ist bereits ein entsprechender Betrag im Haushalt der Gemeinde budgetiert. Breiten Raum nahm die Diskussion ein, wie Angebote auch an nicht in Vereinen organisierte Jugendliche entstehen können. Gerade die Stellungnahmen der anwesenden Jugendlichen zeigten, dass in diesem Fall nur Angebote sinnvoll sein können, die von den Jugendlichen selbst weiterentwickelt werden können.

© SZ vom 27.02.2020 / SZ
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