Alling Hoffnung auf bessere Ampelanlage

Der Verkehrsfluss im Kreuzungsbereich Steinlacher Weg - Waldstraße - Gilchinger Straße (Staatsstraße 2069) in Alling wird bald mit einer neuen, erweiterten und modernen Ampelanlage geregelt. Der entsprechende Vereinbarung mit dem Staatlichen Straßenbauamt hat der Gemeinderat zugestimmt, auch wenn sie nach Ansicht einiger Ratsmitglieder nicht zufriedenstellend ausgeführt wird. Die Ampelanlage ist laut Hauptkommissar Erich Heinz (CSU) radarüberwacht und wird dem Verkehrsaufkommen entsprechend gesteuert. Für "nicht optimal" halt dies Hans Schröder (parteifrei). "Wir wollten eigentlich eine Ampelschaltung, die ein zügiges Einfahren von den Seitenstraßen her in die Staatsstraße ermöglicht", kritisierte der Vizebürgermeister. Er erinnerte daran, dass ein CSU-Gemeinderat sogar angeregt habe, den Verkehr aus Gründen der Verkehrsberuhigung ganz zu stoppen, wenn ein Auto seitlich einfahren will.

Thomas Muderlack (CSU) hatte angeregt, die Ampelschaltung von der Geschwindigkeit am Ortsschild von Gilching her abhängig zu machen. Die Ampel sollte grundsätzlich auf Rot schalten, wenn dort ein Fahrzeug schneller als 50 Stundenkilometer fahre. Das wird nicht kommen, weil der Verkehr laut Straßenbauamt auf der Staatsstraße ohne viele Hindernisse fließen können soll. Leider sei die Mehrheit dem Vorschlag Freien Wählern und SPD nicht gefolgt, einen Kreisverkehr anzulegen, bedauerte FW-Sprecher Hans Friedl. "Ein Kreisel wäre die bessere Lösung gewesen."