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Alling:Absage aus Fürstenfeldbruck

Gemeinsam unterwegs: Frederick Röder (von links), Claudia Gessner und Erich Raff bei der Eröffnung 2017

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Biburger Radweg wird nicht in die benachbarte Kreisstadt verlängert

Der Traum, vor allem vieler Biburger, einmal mit dem Fahrrad vorbei an den drei Weihern bis nach Fürstenfeldbruck zu fahren, wird absehbar nicht Realität. Brucks Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) hat nun seinem Allinger Amts- und Parteikollegen schriftlich mitgeteilt dass eine Fortführung des Radweges von Pfaffing entlang der Weiherstraße bis zum Bahnhof von der Kreisstadt nicht weiter verfolgt wird. Als Begründung führte Raff an, dass der Grunderwerb sehr schwierig, die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt gegenüber einer zusätzlichen Trasse neben der Straße skeptisch und die Kosten in einem hohen sechsstelligen Bereich für den Bau vergleichsweise sehr hoch seien. Im Allinger Gemeinderat löste die Mitteilung kaum Reaktionen aus, weil sie wohl erwartet worden war. Zu den Schulen und in die Kreisstadt bleibt also weiterhin nur die Fahrt auf der nicht ungefährlichen Straße oder der steile Anstieg über Gelbenholzen und vorbei an Engelsberg und Kloster. Nachdem die Gemeinde Alling vor Jahren erreicht hatte, dass Fürstenfeldbruck den Radweg von Biburg bis Pfaffing verlängert, wollte man die Hoffnung auf einen durchgehenden, abgetrennten Radweg nicht aufgeben. Doch schon vor einem Jahrzehnt hatte der Stadtrat den Radweg wegen des schwierigen Geländes abgelehnt und an der Einstellung hat sich bislang auch nichts geändert.

© SZ vom 06.10.2020
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