Café Om Nom Nom
Bevor sie das Café in Neuhausen eröffneten, hatten die Besitzer einen Feinkostladen in Sendling. Das schmeckt man. Die Auswahl der Speisen ist kreativ, die Zusammensetzung der Zutaten teils außergewöhnlich. Das gut bekannte Avocado-Tomate-Brot wird hier zum Beispiel mit frittierten Kapern, gerösteten Kürbiskernen und der Gewürzmischung Za’atar serviert.
Wer am Wochenende einen Tisch bekommen will, muss entweder reservieren oder früh da sein, denn der Andrang ist groß. Das liegt wohl auch daran, dass alle Speisen und Getränke vegan sind. Wenn man das Golden Omelette oder das Birchermüsli isst, dann versteht man, woher der Name des Cafés kommt. Viel mehr als Om Nom Nom kann man zu seiner Begleitung nämlich nicht sagen, bis der Teller leer ist. Christina Lopinski
Om Nom Nom Café, Volkartstraße 70
Konditorei Tanpopo

In der Konditorei Tanpopo von Kanako Okada-Ohm verbinden sich japanische Tradition und deutsche Backkultur. Dort kann man die kunstvollen Törtchen und Tartlettes in der Auslage bewundern und sogar einen Blick in die offene Backstube dahinter werfen, wo die Leckereien kunstfertig verziert werden.
Matcha wird in dem kleinen Laden in der Maillingerstraße übrigens nicht erst verkauft, seit es zum Trendgetränk erkoren wurde, der grüne Tee in Pulverform wird dort schon seit Jahren von Okada-Ohm serviert und zu zahlreichen süßen Kreationen verarbeitet. Ein klassisches Frühstückscafé ist das Tanpopo damit zwar nicht, aber definitiv eine Empfehlung für alle, die es morgens gerne süß mögen. Jacqueline Lang
Konditorei Tanpopo, Maillingerstraße 6
Nourish Café

Mit dem Café Nourish hat Betreiberin Nadine Munz aus dem einstigen Café gROOSartig in der Donnersbergerstraße einen Ort gemacht, an dem man das Smartphone gerne mal beiseitelegen darf. Damit das tatsächlich gelingt, gibt es eine Büchernische.
Auf der Speisekarte stehen viele vegetarische Gerichte, dazu gibt es neben wohlschmeckendem Kaffee auch gesunde hausgemachte Fermente wie Wasserkefir oder Oxymel, ein Kräuterauszug basierend auf Honig und Apfelessig. Das soll passend zum Namen des Cafés nicht nur den Körper, sondern auch den Geist nähren. David Scheidler
Café Nourish, Donnersbergerstraße 8
Nine Fine Roastery

Kaffee ist neben Fußball die große Leidenschaft von Jovana Damnjanović, die die Nine Fine Roastery in der Hirschgartenallee betreibt. Ein Trikot von ihr hängt deshalb gleich unterhalb der selbst gerösteten Kaffeebohnen. Auch sonst finden sich in dem Lokal überall kleine Hinweise darauf, dass die Betreiberin Profifußballerin ist.
Auf der Karte steht zum Beispiel „Gigi Spezial“, ein Brot mit Rührei, Lachs und Limetten-Pesto, benannt nach Damnjanović’ bester Freundin Giulia Gwinn, die wie sie ebenfalls beim FC Bayern spielt. Trotz der vielen Fußballreferenzen liegt der Fokus in der Nine Fine Roastery definitiv auf dem Kaffee. „Es soll der Beste sein, den die Gäste je getrunken haben“, sagt Damnjanović. David Scheidler
Nine Fine Roastery, Hirschgartenallee 24
Café Paul Isaak

Seit weit mehr als einem Jahrhundert backt die Familie Isaak am Nymphenburger Schlosskanal Brezn, Brote und Kuchen; seit den Fünfzigerjahren befindet sich auch ein Lokal in dem Jugendstilhaus. Das besticht nicht nur durch einen netten Service, die wirtshausähnliche Einrichtung komplettiert auch den Eindruck bayerischer Gemütlichkeit – da stört es wenig, dass die Frühstückskarte recht übersichtlich gehalten ist.
Ohnehin ist sie mehr als Ausgangspunkt eines ausgedehnten Morgenmahls an der Südlichen Auffahrtsallee zu verstehen. Warum also nicht ein Stück Kuchen zur Semmel genießen und danach einen Verdauungsspaziergang durch den Schlosspark machen? Benedikt Karl
Café Paul Isaak, Südliche Auffahrtsallee 72
Al Shaam

Wer sonntags ins Al Shaam kommt, sollte Hunger mitbringen: Zum einen, weil die Portionen des Frühstücks riesig sind, zum anderen sollte man aber auch hungrig sein auf neue Erfahrungen und nach der Geschmacksvielfalt der syrisch-libanesischen Küche. Der Name des Restaurants ist die arabische Bezeichnung für eine Küstenregion im östlichen Mittelmeerraum, auch Levante genannt.
Aufgetischt werden in dem Restaurant nahe dem Leonrodplatz zum sonntäglichen Brunch unter anderem hausgemachte Teigtaschen, Joghurt mit Minze, Käse und ein Eintopf aus Favabohnen. Weil der „Al Shaam Spezial Sonntagsbrunch“ als Menü konzipiert ist, werden die arabischen Gerichte schrittweise an den Tisch gebracht. Bis auf das Mana’eesch mit Fleisch sind alle Brunch-Spezialitäten im Lokal vegetarisch. Hier lässt sich bestens ein Sonntagmorgen mit Freunden verbringen. David Pister
Al Shaam, Leonrodstraße 45

